Die Wirtschaftsstimmung in der Eurozone verschlechterte sich im April stark, was das Währungspaar EUR/GBP belastete, da schwächere zukunftsgerichtete Indikatoren auf Stagnationsrisiken hinweisen. Die Verschlechterung des Verbraucher- und Geschäftsvertrauens verstärkt die Erwartungen, dass die EZB gegenüber der Bank of England einen gemäßigteren geldpolitischen Kurs beibehalten und die Zinsdifferenz zwischen dem Euro und dem Pfund verringern wird. Diese Dynamik übt Druck auf EUR/GBP aus, wobei das Währungspaar besonders empfindlich auf Verschiebungen in der relativen geldpolitischen Preisgestaltung zwischen den beiden Regionen reagiert. Auch die Renditen europäischer Anleihen sind gesunken, was auf schlechtere Wachstumsaussichten zurückzuführen ist, während die Renditen britischer Staatsanleihen weiterhin durch den anhaltenden inländischen Inflationsdruck gestützt werden. Händler werden sich auf das bevorstehende Protokoll der EZB-Sitzung und den britischen VPI-Bericht für April als wichtige kurzfristige Katalysatoren für die Richtungsorientierung konzentrieren.
EUR/GBP steht unter Druck, da sich die Stimmung in der Eurozone im April stark verschlechtert
Über EUR
Der Euro (EUR) ist die Währung von 20 Mitgliedstaaten der Europäischen Union. Zu den wichtigsten EUR-Aktivatoren zählen Entscheidungen des EZB-Rats, Verbraucherpreisindizes der Eurozone, Spread-Ereignisse zwischen Bund und BTP sowie politische Risiken aus Frankreich, Deutschland und Italien.
Warum das für Trader wichtig ist
Nachrichten mit großer Auswirkung sind in der Regel ein marktbewegendes Ereignis mit mehreren Pip- oder mehreren Prozent Intraday-Reaktionen. Beispiele hierfür sind Zinsentscheidungen der Zentralbanken, wichtige CPI-/NFP-Veröffentlichungen, geopolitische Schocks, Gewinnüberschreitungen/-ausfälle von Mega-Caps und regulatorische Ankündigungen. Händler reduzieren oder sichern in der Regel ihre Positionen im Vorfeld geplanter Ereignisse mit HOHER Auswirkung ab und verfolgen die Nachrichten in Echtzeit, um auf unvorhergesehene Ereignisse (Schlagzeilen zum Krieg, Notstandserklärungen der Zentralbanken, überraschende Kapitalmaßnahmen) zu reagieren. Die Squaw-Box des Trading News Terminal liest jede Schlagzeile mit großer Wirkung sofort vor, sobald sie auf dem Kabel landet – so müssen aktive Händler nicht auf den Feed starren.
Wie aktive Trader auf solche Schlagzeilen reagieren
Aktive Trader folgen typischerweise einem dreistufigen Ablauf, wenn eine marktbewegende Schlagzeile über den Ticker läuft: (1) lesen — die Schlagzeile auf dem Terminal lesen oder über die Squawk Box hören; (2) bewerten — ob die Nachricht bereits eingepreist ist (durch Prüfung der Kursbewegung in den Sekunden davor) oder ob es sich um wirklich neue Information handelt; (3) handeln — entweder eine Ausbruchsposition eröffnen, eine Überreaktion faden oder Stops bei bestehenden Trades nachziehen. Der Pro-Plan von Trading News Terminal liefert Schlagzeilen auf Wire-Niveau innerhalb von Sekunden nach der Quelle, mit automatischem Audio-Squawk bei jedem Ereignis mit HOHEM Impact, sodass der Lesen-Bewerten-Handeln-Zyklus nie auf einen Refresh-Button warten muss.
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