Der deutsche Finanzausschuss geht für dieses Jahr von einem Defizit bei den kommunalen Steuereinnahmen in Höhe von 4,3 Milliarden Euro aus und rechnet für das kommende Jahr mit einem Rückgang der Bundessteuereinnahmen um 10,1 Milliarden Euro im Vergleich zu früheren Prognosen. Diese Abwärtskorrektur deutet auf eine mögliche Verschärfung der Finanzpolitik hin, die sich insbesondere in der Eurozone auf die Anlegerstimmung und die Risikobereitschaft auswirken könnte. Der Euro (EUR) dürfte am stärksten betroffen sein, da Bedenken hinsichtlich der Staatseinnahmen zu erhöhter Volatilität an den Devisenmärkten führen könnten. Händler werden besonders aufmerksam auf die bevorstehenden Veröffentlichungen von Wirtschaftsdaten achten, darunter auch auf die Zahlen zum BIP-Wachstum in Deutschland, die sich weiter auf die Haushaltsaussichten und die Marktstimmung auswirken könnten.
Das deutsche Steuergremium geht davon aus, dass die kommunalen Steuereinnahmen in diesem Jahr um 4,3 Milliarden Euro unterschritten werden, und rechnet damit, dass die Bundessteuereinnahmen im nächsten Jahr im Vergleich zur Oktoberprognose um 10,1 Milliarden Euro niedriger ausfallen werden.
Über EUR
Der Euro (EUR) ist die Währung von 20 Mitgliedstaaten der Europäischen Union. Zu den wichtigsten EUR-Aktivatoren zählen Entscheidungen des EZB-Rats, Verbraucherpreisindizes der Eurozone, Spread-Ereignisse zwischen Bund und BTP sowie politische Risiken aus Frankreich, Deutschland und Italien.
Warum das für Trader wichtig ist
Nachrichten mit großer Auswirkung sind in der Regel ein marktbewegendes Ereignis mit mehreren Pip- oder mehreren Prozent Intraday-Reaktionen. Beispiele hierfür sind Zinsentscheidungen der Zentralbanken, wichtige CPI-/NFP-Veröffentlichungen, geopolitische Schocks, Gewinnüberschreitungen/-ausfälle von Mega-Caps und regulatorische Ankündigungen. Händler reduzieren oder sichern in der Regel ihre Positionen im Vorfeld geplanter Ereignisse mit HOHER Auswirkung ab und verfolgen die Nachrichten in Echtzeit, um auf unvorhergesehene Ereignisse (Schlagzeilen zum Krieg, Notstandserklärungen der Zentralbanken, überraschende Kapitalmaßnahmen) zu reagieren. Die Squaw-Box des Trading News Terminal liest jede Schlagzeile mit großer Wirkung sofort vor, sobald sie auf dem Kabel landet – so müssen aktive Händler nicht auf den Feed starren.
Wie aktive Trader auf solche Schlagzeilen reagieren
Aktive Trader folgen typischerweise einem dreistufigen Ablauf, wenn eine marktbewegende Schlagzeile über den Ticker läuft: (1) lesen — die Schlagzeile auf dem Terminal lesen oder über die Squawk Box hören; (2) bewerten — ob die Nachricht bereits eingepreist ist (durch Prüfung der Kursbewegung in den Sekunden davor) oder ob es sich um wirklich neue Information handelt; (3) handeln — entweder eine Ausbruchsposition eröffnen, eine Überreaktion faden oder Stops bei bestehenden Trades nachziehen. Der Pro-Plan von Trading News Terminal liefert Schlagzeilen auf Wire-Niveau innerhalb von Sekunden nach der Quelle, mit automatischem Audio-Squawk bei jedem Ereignis mit HOHEM Impact, sodass der Lesen-Bewerten-Handeln-Zyklus nie auf einen Refresh-Button warten muss.
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