Die Gesamtinflation in der Eurozone verlangsamte sich im Juni gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf 2,8 % und fiel damit unter die Konsensschätzung von 3,0 %, was einen deutlichen Rückgang gegenüber den 3,2 % im Vormonat darstellt. Dieser Abkühlungstrend wirkt sich über den Inflationsneubewertungskanal aus, da ein geringer als erwarteter Preisdruck die Dringlichkeit für die Europäische Zentralbank verringert, einen restriktiven geldpolitischen Kurs beizubehalten. Folglich ist der Euro einem Abwärtsdruck gegenüber seinen wichtigsten Konkurrenten ausgesetzt, da sich die Zinsdifferenzen verringern, was die Attraktivität renditeorientierter Kapitalströme in den Währungsblock verringert. Händler kalibrieren nun ihre Erwartungen an den künftigen politischen Kurs des EZB-Rats neu, wobei sich der Schwerpunkt auf die bevorstehende Veröffentlichung der HVPI-Kerndaten und der ausgehandelten Lohnwachstumszahlen verlagert. Diese Indikatoren werden als entscheidender Katalysator dafür dienen, festzustellen, ob der aktuelle disinflationäre Trend nachhaltig genug ist, um einen aggressiveren Lockerungszyklus im dritten Quartal zu rechtfertigen.
VPI der Eurozone (Jahr/Jahr) Juni P: 2,8 % (geschätzt 3,0 %; vorher 3,2 %)
Über EUR
Der Euro (EUR) ist die Währung von 20 Mitgliedstaaten der Europäischen Union. Zu den wichtigsten EUR-Aktivatoren zählen Entscheidungen des EZB-Rats, Verbraucherpreisindizes der Eurozone, Spread-Ereignisse zwischen Bund und BTP sowie politische Risiken aus Frankreich, Deutschland und Italien.
Warum das für Trader wichtig ist
Nachrichten mit großer Auswirkung sind in der Regel ein marktbewegendes Ereignis mit mehreren Pip- oder mehreren Prozent Intraday-Reaktionen. Beispiele hierfür sind Zinsentscheidungen der Zentralbanken, wichtige CPI-/NFP-Veröffentlichungen, geopolitische Schocks, Gewinnüberschreitungen/-ausfälle von Mega-Caps und regulatorische Ankündigungen. Händler reduzieren oder sichern in der Regel ihre Positionen im Vorfeld geplanter Ereignisse mit HOHER Auswirkung ab und verfolgen die Nachrichten in Echtzeit, um auf unvorhergesehene Ereignisse (Schlagzeilen zum Krieg, Notstandserklärungen der Zentralbanken, überraschende Kapitalmaßnahmen) zu reagieren. Die Squaw-Box des Trading News Terminal liest jede Schlagzeile mit großer Wirkung sofort vor, sobald sie auf dem Kabel landet – so müssen aktive Händler nicht auf den Feed starren.
Wie aktive Trader auf solche Schlagzeilen reagieren
Aktive Trader folgen typischerweise einem dreistufigen Ablauf, wenn eine marktbewegende Schlagzeile über den Ticker läuft: (1) lesen — die Schlagzeile auf dem Terminal lesen oder über die Squawk Box hören; (2) bewerten — ob die Nachricht bereits eingepreist ist (durch Prüfung der Kursbewegung in den Sekunden davor) oder ob es sich um wirklich neue Information handelt; (3) handeln — entweder eine Ausbruchsposition eröffnen, eine Überreaktion faden oder Stops bei bestehenden Trades nachziehen. Der Pro-Plan von Trading News Terminal liefert Schlagzeilen auf Wire-Niveau innerhalb von Sekunden nach der Quelle, mit automatischem Audio-Squawk bei jedem Ereignis mit HOHEM Impact, sodass der Lesen-Bewerten-Handeln-Zyklus nie auf einen Refresh-Button warten muss.
Verfolge diese Nachricht live auf TNT
Kuratierte Auswahl an Echtzeit-Tools, die für diese Schlagzeile relevant sind. Laufend aus Primärquellen aktualisiert.
Trade Nachrichten in institutioneller Geschwindigkeit
Die meisten Privatanleger sehen Nachrichten 5–15 Minuten nach dem Wire. Pro-Abonnenten erhalten Sub-Sekunden-Alerts zu den Ereignissen, die Märkte bewegen — EIA-Rohöllager, FOMC, EZB, Bundesbank, OPEC und CME-Futures-Roll-Kalender.