Der Euro verzeichnete eine geringfügige Aufwertung gegenüber seinen Hauptwährungen, nachdem der Markt erneut mit weiteren Zinserhöhungen durch die Europäische Zentralbank rechnete. Diese Aufwärtsbewegung wird durch eine Verschiebung der Zinsdifferenz angetrieben, da die Anleger einen restriktiveren geldpolitischen Kurs einpreisen, um dem anhaltenden Inflationsdruck in der Eurozone entgegenzuwirken. Das Währungspaar reagiert weiterhin besonders empfindlich auf diese Entwicklungen, da höhere Renditen typischerweise Kapitalflüsse in auf Euro lautende Vermögenswerte anziehen und gleichzeitig die Finanzierungsbedingungen verschärfen. Händler richten ihren Fokus nun auf die bevorstehende Veröffentlichung des harmonisierten Verbraucherpreisindex für die Eurozone, der als Hauptkatalysator für die Bestätigung dienen wird, ob die aktuelle restriktive Preisanpassung durch die zugrunde liegenden makroökonomischen Daten gestützt wird. Dieser Datenpunkt wird entscheidend dafür sein, ob die EZB ihren aktuellen Kurs beibehält oder in den kommenden Monaten zu einem neutraleren politischen Ausblick übergeht.
Euro steigt aufgrund der Erwartungen der EZB-Zinserhöhung leicht an
Über EUR
Der Euro (EUR) ist die Währung von 20 Mitgliedstaaten der Europäischen Union. Zu den wichtigsten EUR-Aktivatoren zählen Entscheidungen des EZB-Rats, Verbraucherpreisindizes der Eurozone, Spread-Ereignisse zwischen Bund und BTP sowie politische Risiken aus Frankreich, Deutschland und Italien.
Warum das für Trader wichtig ist
Nachrichten mit großer Auswirkung sind in der Regel ein marktbewegendes Ereignis mit mehreren Pip- oder mehreren Prozent Intraday-Reaktionen. Beispiele hierfür sind Zinsentscheidungen der Zentralbanken, wichtige CPI-/NFP-Veröffentlichungen, geopolitische Schocks, Gewinnüberschreitungen/-ausfälle von Mega-Caps und regulatorische Ankündigungen. Händler reduzieren oder sichern in der Regel ihre Positionen im Vorfeld geplanter Ereignisse mit HOHER Auswirkung ab und verfolgen die Nachrichten in Echtzeit, um auf unvorhergesehene Ereignisse (Schlagzeilen zum Krieg, Notstandserklärungen der Zentralbanken, überraschende Kapitalmaßnahmen) zu reagieren. Die Squaw-Box des Trading News Terminal liest jede Schlagzeile mit großer Wirkung sofort vor, sobald sie auf dem Kabel landet – so müssen aktive Händler nicht auf den Feed starren.
Wie aktive Trader auf solche Schlagzeilen reagieren
Aktive Trader folgen typischerweise einem dreistufigen Ablauf, wenn eine marktbewegende Schlagzeile über den Ticker läuft: (1) lesen — die Schlagzeile auf dem Terminal lesen oder über die Squawk Box hören; (2) bewerten — ob die Nachricht bereits eingepreist ist (durch Prüfung der Kursbewegung in den Sekunden davor) oder ob es sich um wirklich neue Information handelt; (3) handeln — entweder eine Ausbruchsposition eröffnen, eine Überreaktion faden oder Stops bei bestehenden Trades nachziehen. Der Pro-Plan von Trading News Terminal liefert Schlagzeilen auf Wire-Niveau innerhalb von Sekunden nach der Quelle, mit automatischem Audio-Squawk bei jedem Ereignis mit HOHEM Impact, sodass der Lesen-Bewerten-Handeln-Zyklus nie auf einen Refresh-Button warten muss.
Verfolge diese Nachricht live auf TNT
Kuratierte Auswahl an Echtzeit-Tools, die für diese Schlagzeile relevant sind. Laufend aus Primärquellen aktualisiert.
Trade Nachrichten in institutioneller Geschwindigkeit
Die meisten Privatanleger sehen Nachrichten 5–15 Minuten nach dem Wire. Pro-Abonnenten erhalten Sub-Sekunden-Alerts zu den Ereignissen, die Märkte bewegen — EIA-Rohöllager, FOMC, EZB, Bundesbank, OPEC und CME-Futures-Roll-Kalender.